Europatag des Rhein-Kreises Neuss und der Europaschulen des Rhein-Kreises Neuss am 11.05.2026

von GBG-Online

Bester Laune und voll freudiger Erwartung stiegen die 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 am Morgen des 11.05.2026 gegen 08:15 Uhr in den Bus, der sie in die Neusser Innenstadt bringen sollte. Im Forum der dortigen Sparkassenfiliale  stand die in Kooperation mit dem Europabüro, dem Regionalen Bildungsbüro und den anderen Europaschulen des Rhein-Kreises Neuss vorbereitete Feier des diesjährigen Europatages an.

Für eine fulminante Eröffnung der Veranstaltung sorgte die von Eva-Maria Friedrich geleitete Schulband „Raum 144“ des Georg-Büchner-Gymnasiums, deren Frontsängerin Sung-Ya Tang gemeinsam mit den Bandmitgliedern Paul Al, Finn Goth, Maximilian Hufnagel, Julien Hüskes und Julius Köller das Publikum in ihren Bann zog. Nach verschiedenen Grußworten, unter anderem von Schuldezernentin Doris Mause und Landrätin Katharina Reinhold, begaben sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines mit verschiedenen Expertinnen und Experten anberaumten Speed-Datings in einen Austausch zum Thema des diesjährigen Europatages: „Jugend und Europa –Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für junge Menschen auf EU-Ebene“.

 

In der anschließenden Reflexion wurde deutlich, dass dieser Austausch und diese Begegnung von allen als gewinnbringend erachtet wurden. So berichtet Janna Vallema, Schülerin der EF, folgendermaßen: „Der Europatag war sehr informativ, aber gleichzeitig auch abwechslungsreich, da uns durch die verschiedenen Infostände Wege und Chancen vorgestellt wurden, wie man Europa besser kennenlernen kann und wie man sich selbst in Europa integrieren kann, d.h., wie man im europäischen Kontext aktiv werden kann. Besonders gefallen hat mir der Infostand über das europäische Solidaritätskorps und der Infostand über das Interrail-Ticket der EU, da es eine direkte Möglichkeit für uns bietet, beispielsweise über ein Freiwilliges Soziales Jahr im europäischen Ausland oder Reisen innerhalb der EU eine Verbindung zu Europa aufzubauen. Aber auch, dass wir von den Vertretern der europäischen Kommission gefragt wurden, was uns an der EU stört, hat gezeigt, wie wichtig die Integration und Mitarbeit/Mitbestimmung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist. Glücklicherweise waren es nicht nur stumpfe Vorträge, sondern die Präsentationen wurden gestützt durch Spiele, sodass die angesprochenen Themen wie z. B. das Erasmus+ Programm direkt etwas zugänglicher für uns waren. Die interaktiven Aspekte, wie zum Beispiel auch ein Quiz, haben maßgeblich dazu beigetragen, bei uns das Interesse an Europa zu wecken bzw. zu fördern.“

Nach einem abschließenden und erneut mitreißenden Auftritt der Band „Raum 144“ endete die Feier schließlich in entspannter Atmosphäre und lockeren Gesprächen bei Baguette, Currywurst und Hamburgern.

Zurück